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Frohe Weihnachten dank des Hausnotrufs der AWOcura

HNR-Team_webDUISBURG (21.12.2011). Lieselotte Heinrichsmeyer kann Weihnachten wieder mit ihrer Familie feiern. Und es wird ein besonders frohes Fest für die 90-jährige Bissingheimerin. Dank des AWO-Hausnotrufs kam nach einem Schlaganfall schnelle Hilfe ins Haus. Ein einziger Knopfdruck verhinderte Schlimmeres. „Ich bin mir sicher, dass ihr das Hausnotrufsystem das Leben gerettet hat“, sagt ihre Tochter Elke Nelius, die ihre Mutter am Samstag aus der Reha in Wattenscheid abholen kann.

Beim AWOcura-Team um Leiterin Gabriele Schergel hat sich Elke Nelius für die Rettungstat persönlich bedankt. Die Ereignisse des November-Tages hat sie in dramatischer Erinnerung: „Meine Mutter war gerade vom Friseur zurück und hatte mit einer Freundin telefoniert, als ihr übel wurde.“ Wenige Minuten später konnte Lieselotte Heinrichsmeyer schon nicht mehr sprechen. Sie drückte den Alarmknopf am Hausnotrufgerät. Die Mitarbeiterin, die über die Technik Sprechkontakt aufnehmen konnte, schätzte die lebensbedrohliche Situation richtig ein und schickte prompt Hilfe. „Für meine Mutter war darüber hinaus wichtig, dass die Mitarbeiterin beruhigend auf sie einwirkte und deutlich machte, dass bereits jemand zu ihr unterwegs ist“, erinnert sich Elke Nelius. 

„Den Haustürschlüssel hatten wir für den Fall der Fälle beim Hausnotruf hinterlegt“, beschreibt Elke Nelius die Situation. Kaum im Haus, erkannte die Bereitschaftskraft die gefährliche Lage und leitete alle notwendigen Hilfsmaßnahmen ein. Bereits wenige Minuten später war der Rettungswagen vor Ort und brachte Frau Heinrichsmeyer ins Krankenhaus. Die Tochter wurde umgehend informiert. 

„Gerade beim Schlaganfall kommt es darauf an, dass keine Zeit verloren geht, damit Folgeschäden vermieden werden können“, erläutert Gabriele Schergel, Leiterin beim AWO-Hausnotruf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien geschult, auch aus unklaren Notfallrufen die richtigen Schlüsse zu ziehen und sofort Maßnahmen zu ergreifen. „Wir sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr erreichbar, damit wir jederzeit im Ernstfall sofort eingreifen können“, so Gabriele Schergel. 

Das Prinzip des Hausnotrufs ist einfach. Die Nutzer haben eine Basisstation mit Telefonverbindung im Haus. Über einen Sender, der am Handgelenk oder als Kette um den Hals getragen werden kann, lässt sich per Knopfdruck Kontakt aufnehmen und eine Sprechverbindung herstellen. Die Zentrale ruft dann die Angehörigen an oder leitet selbstständig Soforthilfe ein. Der Einsatz bei Frau Heinrichsmeyer zeigt, wie gut dieses System funktioniert und dass Hausnotruf wirklich Leben retten kann. 

Trotz des Verlusts der Sprache und Lähmungen in der rechten Körperseite unmittelbar nach dem Schlaganfall, kam Lieselotte Heinrichsmeyer durch die ärztliche Versorgung und die Reha wieder vollständig auf die Beine. „Meine Mutter ist wieder fit und ich habe den Eindruck, dass nichts zurückgeblieben ist“, so Elke Nelius. So kann es nun ein richtig frohes Familienfest werden. Die Rentnerin kehrt dann auch wieder zurück in die eigene Wohnung. „Wir haben den Hausnotruf schon informiert, dass meine Mutter wieder zurückkommt“, so Elke Nelius. 

Informationen bei: Gabriele Schergel, Telefon: 0203 2814-935
Telefon: 0203 3095-0
Mo.–Fr. 8 bis 17 Uhr
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